Mexiko - Das Traumland in Amerika

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Mexiko - Reisebericht 1999

Cholula, Mexiko
Nach drei Tagen ging es denn auch schon wieder weiter auf der MEX 200 Richtung Zihuatanejo. Die ersten ca. 50 oder 70 km waren das Highlight dieser etappe. Solche Strassen hatte ich bis dahin noch nicht gesehen. Unser
Jetta mit Alufelgen und Breitreifen bestückt und die Strasse mit Löchern, in Deutschland auch Krater genannt! Für diese Strecke haben wir dann auch ca. 2 Std. gebraucht, 2 Krater haben wir bzw. ich voll mitgenommen. Zum Glück gab es keinen Platten. In Zihuatanejo haben wir dann ein Hotel aus dem Reiseführer rausgesucht und auch gebucht. Allerdings stank die Luft am Hafen dermassen, dass ich mich umgehend übergeben musste. Am nächsten Tag haben wir denn auch gleich das Hotel gewechselt. Das Wetter war relativ OK, bewölkt mit Nieselregen aber auch Sonnenschein.

Ja, nach Zihuatanejo ging es denn auf nach Manzanillo, eine Stadt mit 145000 Einwohnern an der Westküste Mexikos. Die Fahrt dorthin war recht angenehm, die Küstenstrasse entlang, das Meer fast immer vor Augen. Einfach schöne halt. Manzanillo selbst ist eine von der Schifffahrt geprägte Stadt, ähnlich Veracruz, bloss ein wenig ländlicher. Es war erstmal schon ein Abenteuer überhaupt ein Hotel zu finden. Nachdem wir das also endlich hatten mussten wir noch einen Stellplatz für das Auto finden, da man doch ängstlicher wird, wenn schon einmal die Radkappen geklaut wurden. Naja, gesagt, getan. Natürlich hat man denn so gegen 20.30 Uhr auch mal Hunger. Da snächste Problem also, denn wir sind ca. 15 bis 20 Min. durch die Stadt gelaufen, bis wir eine Art Restaurant gefunden hatten. Dort haben wir also gefrühstückt und zu Abend gegessen. Tagsüber waren wir ja am Strand. Traumhaft schöne Buchten mit ein wenig Wellen, sodass das Baden mal richtig Spass brachte. Eine Welle hat mich sogar mal richtig zerlegt, soll heissen, sie hat mich doch so ein paar Duzend Meter mitgerissen. Aber war gut. Ein Mexi wollte uns dann auch noch "supergünstig" Silber verkaufen: 15 Pesos das Gramm, Normalpreis sind etwa 2-3 Pesos (5 Pesos sind etwa 1 Mark). Da sollte also ein Ring 105 Pesos kosten, der eigentlich nur etwa 20 Pesos wert war. Das sind dir welche. Den ganzen Tag total nett und wenn's ans Geldabzocken geht, dann sind die die Größten. Die Nächte übrigens waren dort so heiß (vom Klima her!), dass selbst die Alejandra nachts geschwitzt hat ==> ich konnte fast gar nicht schlafen, selbst eine kalte (haha, was ist eigentlich kalt?) Dusche hat nicht mehr geholfen.

Reisebericht 1999 Seite 5

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Stand: 16.09.06